UTA SCHMITZ-ESSER
VERHEIZTE HEIMAT — UNRUHIGE ZEITEN IM REVIER

SAM – STADTMUSEUM AM MARKT

Das fotografische Langzeitprojekt befasst sich mit dem rheinischen Braunkohlerevier. Einem Gebiet, das von Klimawandel, Klimaaktivismus und auch der Verzweiflung der Menschen geprägt ist, die in dieser Region ihre Heimat verlieren. Dörfer werden abgerissen, Wälder gerodet und in Hinsicht auf den geplanten Kohleausstieg gibt es viele Protestaktionen. Polizei, Werksschutz, Abrisskommandos, Anwohner und Klimaaktivisten versetzen die Gegend in ständige Unruhe.

Uta Schmitz-Esser hat hier von September 2020 bis September 2021 fotografische Eindrücke gesammelt und sieht ihre Arbeit als eine Mischform zwischen Reportage und Kunstfotografie. Hierbei wechseln die Bilder sehr stark: Landschaftsaufnahmen kontrastieren mit Bildern, die Proteste zeigen: Situationen des politischen Kampfes. Dieser findet oftmals vor dem Hintergrund eines dramatischen Wolkenhimmels statt – hier braut sich etwas zusammen: in unruhigen Zeiten.

Uta Schmitz-Esser. Studium der Visuellen Kommunikation, Examen in Dokumentar- und Reportagefotografie bei Prof. Wilhelm Schürmann an der FH Aachen. Lebt und arbeitet als freie Designerin und Fotografin in Köln. In ihren freien Arbeiten verbindet sie Reportage- und Kunstfotografie zu meist sozialkritischen Thematiken.

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