DOMINIK GIGLER – NOT JUST ONE …

KUNSTVEREIN BELLEVUE-SAAL

Unsere Wahrnehmung wird zu jed­er Zeit unendlich vie­len Ein­drück­en aus­ge­set­zt. Das Netz ist voller Bilder, die Zeit­poli­tis­ches, Gesellschaftlich­es aber auch Banales wiedergeben. Auf der Suche nach diesen Bildern fällt auf, dass sich Motive ein­er­seits wieder­holen, ander­er­seits aus unter­schiedlichen Blick­winkeln beleuchten.

Diese diversen Per­spek­tiv­en wer­den in der Serie »not just one…« zusam­menge­set­zt und bilden jew­eils ein ver­mis­cht­es, neues Motiv. Im Zeital­ter des Anthro­pozän ist die Men­schheit Naturkatas­tro­phen sowie men­schengemacht­en Unwegsamkeit­en und Grausamkeit­en aus­ge­set­zt. Die ein­gere­ichte Serie behan­delt visuell Sit­u­a­tio­nen und Ereignisse aktueller Krisen und Katas­tro­phen, an denen der Fotograf nicht unmit­tel­bar teil­haben kon­nte: der Ver­such der fotografis­chen Aufarbeitung.

The­men der Serie sind unter anderem: die Nuk­lear­katas­tro­phen von Fukushi­ma, Three Mile Island und Tsch­er­nobyl, Hur­rikane, die Ver­brechen an der Wider­stands­gruppe Weiße Rose, der Ukrainekon­flikt und die Umweltkatas­tro­phe auf der Bohrplat­tform »Deep­wa­ter Horizon«.

Dominik Gigler. 1968 geboren, studiert an der Staatlichen Fachakademie für Fotode­sign in München und ist sei­ther als freier Fotograf tätig. 1995 Umzug nach Lon­don. Studi­um am Lon­don Col­lege of Print­ing. 2009 Rück­kehr nach München. Arbeit­et redak­tionell für Agen­turen und Fir­men und entwick­elt par­al­lel freie Pro­jek­te, die in Buch­form und Ausstel­lun­gen gezeigt wer­den. Seit 2019 ist er Teil des Kura­toren-Kollek­tivs von Fotodoks, dem Fes­ti­val für zeit­genös­sis­che Doku­men­tar­fo­tografie in München.

gigler.com
instagram.com/dominikgigler

 

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